16. – 18.10.09 Das Wochenende

So schon lange nichts mehr geschrieben.
Mein Leben scheint wieder in geregelten Bahnen zu verlaufen und die gröbsten Wogen haben sich wieder geglättet. Gottseidank. Seit nun ca. 2 Wochen bin ich wieder meiner (Ex)-Freundin zusammen, nachdem wir gut 1 ½ Monate getrennt waren. Wer hätte das gedacht? Ich sicherlich nicht, die meisten anderen wohl auch nicht. Aber das soll mich nicht stören, warum auch. Sie hat mich einfach an einem Donnerstagabend nach der Arbeit angerufen und mich gefragt, ob ich sie noch mag. Natürlich mochte ich Sie noch, was denn sonst. Ich habe mich schon innerlich aufgeregt warum sie mir so eine gemeine Frage stellt und in der Wunde rumwühlt…, daher habe ich sie gefragt, warum sie das überhaupt wissen muss bzw. will… Nach ein bisschen Drumherum Gerede, haben wir ausgemacht uns doch lieber persönlich zu treffen um das zu klären. War wohl auch ganz angebracht, ist auf jeden Fall ne ganze Ecke persönlicher als per Telefon. Den ganzen Abend war ich durchströmt von Glücksgefühlen. Woher kam dieser Sinneswandel? Zwei Wochen zuvor hatte sie mir nochmal klar gemacht, dass es wohl besser ist wenn wir keinen Kontakt mehr haben in Zukunft. Aber mir war das egal!! Am nächsten Tag haben wir uns dann, wenn auch mit 3 Stunden Verspätung, bei ihr getroffen. Der Verkehr in den Städten ist freitagabends wirklich eine Katastrophe… Hauptsache ich war da, bei ihr. Da wir den Freitag aber sonst schon verplant hatten, ging unser Treffen nur ein bisschen länger als eine Stunde. Aber diese Stunde war wunderschön, zärtlich und einfach nur unbeschreiblich. Ich war das erste Mal wieder so richtig glücklich…. Am liebsten hätte ich die Zeit angehalten. Nachdem wir dann unsere Pflichtveranstaltungen abgesessen haben, haben wir uns wieder bei Ihr getroffen und sind zusammen eingeschlafen…

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Gedicht #1

Manchmal drückt die Seele,
manchmal ist’s der Schmerz,
der wohl nicht vergehe
und bedrückt mein armes Herz
Man kann nicht sagen was es ist,
es gibt keine Einheit mit der man es misst,
aber man weiß, es tut einem weh,
doch man hofft es vergeht ja eh‘.
Nur weiß ich nicht, ob dies je geschieht
oder ob das Leben mit Leid an einem vorüberzieht.
Habe Angst den falschen Weg zu gehen,
Weiß nicht, wo werde ich stehen…?
Niemand kann einem sagen was passiert,
kann sagen ob man gewinnt oder verliert.
Man kann nur auf das beste hoffen,
daran denken: das leben steht einem offen.
Egal wie man sich entscheidet,
egal ob man schmerzhafte Situationen vermeidet,
oder das Herz dich durch das Leben leitet
der Kummer ist es, der einen immer begleitet.
Drum muss ich wohl lernen
immer aufrecht zu gehen,
dann werde ich merken:
man kann jede Prüfung des Lebens bestehen.
Tränen sind geflossen,
Tränen werden fließen,
Aber auch schöne Zeit wurde genossen,
und neue Träume werden sprießen…
Schäme dich nie für deine Gefühle,
Halte durch und werd‘ nicht müde,
Die schönen Zeiten werden dich befreien!
Oh Gott, lass mich endlich Glück sein…

Die Woche – 21.09. – 27.09.2009

So… mal wieder nur ein Wochenrückblick, momentan fehlt mir einfach die Zeit jeden Abend meine Gedanken niederzuschreiben. Aber geil wenn man im Zug sitzt, und einem die Kontaktlinsen beim zu lange aufm Bildschirm schauen eintrüben. Rofl. Und außerdem muss man schauen, dass keiner der drum rum sitzenden Voyeure mitliest.
Naja, wo soll ich anfangen. Die Woche war gar nicht so schlecht wie ich das zunächst angenommen hatte. Am Montag habe ich auf jeden Fall erfahren, dass ich meinen Englishtest doch bestanden habe. Juhu. Hat das lange warten sich ja gelohnt. Wenigstens was, und ich habe einen Grund die nächsten paar Wochen nicht ganz so schlecht drauf zu sein. Obwohl ich sagen muss, dass ich relativ positiv in die Zukunft blicke, zumindest in manchen Punkten. An der Grundstimmung ändert das nicht wirklich viel. Wo war ich? Ach ja, Englishtest. Wie dem auch sei, mir ging’s zu diesem Zeitpunkt ganz gut, vor allem da ich nicht damit gerechnet habe. Was dann wiederum nicht so klasse war, war der Punkt, dass meine Ex-Freundin mich angerufen hat. Ich hatte ihr ja einen Brief eingeworfen, in dem ich sie nochmal gebeten habe, in Ruhe drüber nachzudenken und in dem stand, dass alle Probleme lösbar sind, solange wir es nur wollen. Aber ganz offensichtlich will sie nicht. Und dann ist das halt so, was will ich machen. Ihre Gründe wirkten mehr als fadenscheinig, als Ausrede um mich nicht ins Gesicht sagen zu müssen, dass sie mich nicht mehr liebt. Ist ja auch kein Wunder wenn man sich vier Wochen nicht mehr gesehen hat und ständig irgendwelche Aktivitäten hat und dann noch von der Seite von andersdenkenden bequatscht wird. Ein bisschen stärker hätte ihre Liebe zu mir trotzdem sein können, nach all dem was wir durchgemacht haben. Wunschdenken. Dieses Gespräch hat mir endgültig gezeigt, dass ich sie gehen lassen muss, denn sie wird nicht mehr zurückkommen. Sie hat die Chance gehabt während ihrem Urlaub, sich von mir zu distanzieren, ja mich zu vergessen in gewisser Weise. Und solange sie den Kontakt zu mir unterbricht und ich keine Chance habe sie zu sehen wird sich das auch nicht ändern. Ihre Mutter meinte zu mir ja, in allem was passiert steckt bestimmt ein tieferer Sinn. Hoffen wir’s. Vielleicht der, dass ich jemand finde der zu mir hält, egal was kommt. Jemand der es auch wirklich macht und nicht nur jemand von dem ich es glaube dass er es macht (wie meine Ex z.B.:P). Am Ende haben wir dann eine Stunde geredet, meine Kumpels haben schon alle gepennt und ich war nur wieder Down. Also so an sich ein ziemlich destruktives Gespräch. Für mich.
Die restlichen Tage sind ziemlich zügig vergangen, stand nicht wirklich viel an. Kann ich aber auch ganz gut mit Leben ehrlich gesagt. Zeit für mich ist zurzeit eh schon rar gesät… Was ist denn von Mittwoch bis Freitag passiert. Ich weiß es grade wirklich nicht mehr. Auch nicht so schlimm, mein Zug fährt gleich in Bahnhof ein, dann hab ich während dem Umsteigen Zeit zum nachdenken. Falls ich unwahrscheinlicher Weise Lust dazu bekommen sollte….
Cut. Mittlerweile sind ein paar Wochen vergangen. Die Situation ist nicht anders als sonst, immer noch bin ich einsam und kämpfe mit den Folgen der Trennung und meinem Gefühlsleben, aber es geht schon aufwärts. Kleine Erfolgserlebnisse geben mir neuen Mut diese Schlacht weiterhin zu schlagen. Ich kann mein Leben wieder genießen, auch wenn ich dabei viel an Sie denken muss. Ich lebe intensiver seit der Trennung, ich erfreue mich an einem guten Essen mehr denn je, genieße jedes Bier… und habe mir endlich ein neues Auto geleistet. Mein Traum geht in Erfüllung, Frei sein, fahren wohin ich will. Jetzt brauch ich nur noch den Sommer für mein Cabrio. Aber auch für meine Seele, denn die viele Dunkelheit bedrückt mich doch… Hach. Ich habe heute ein Gedicht entdeckt, dass ich noch geschrieben habe, als ich mit meiner Traumfrau zusammen war. Super. Sie hat es auch gelesen, und trotz des Schmerz‘ den ich in diesen Zeilen verpackt hatte hat sie mich 2 Wochen später verlassen. Sie muss doch gemerkt haben wie ich leide und dennoch lässt sie einen Menschen im Stich von dem sie behauptet, ihn geliebt zu haben. Mh, ziemlich zusammenhangslos was jetzt kommen wird. Auf jeden Fall hatte ich mich nochmal mit ihr getroffen. Zum letzten Mal, wirklich. Diesmal ist der Kontakt von meiner Seite aus beendet, ich merke sie tut mir nicht gut. Sie hat mir einmal beim feiern eine SMS geschrieben und mich gefragt wies mir geht, antwortet ihr geht’s nicht so gut… und trotzdem gibt sie mir keine Chance mehr und reagiert total aggressiv auf mich. Mir kommt’s vor, als hätte man sie bei der Kur einer Gehirnwäsche unterzogen, ihr eingeredet, dass ich ihr Problem war. Die Psychologen würde ich gerne in die Finger bekommen. Gut, dass bringt sie mir auch nicht wieder zurück, aber irgendwie… Genugtuung? Aber vielleicht spekuliere ich mal wieder in eine falsche Richtung. Wie so oft, sagen zumindest andere. Leider stellt sich oft hinter her doch heraus dass ich gar nicht so falsch lag. Schade irgendwie, weil ich meistens schlechte Vorahnungen habe…
Ansonsten fühl ich mich verdammt einsam. Ich suche, weiß aber dass suchen keinen Erfolg bringt. Am Wochenende habe ich ein einsames Mädchen gesehen, dass auf ihre Freundinnen gewartet hat. Melancholie pur in ihrem Gesicht, soviel Unschuld.. ich Idiot hätte sie ansprechen sollen. Wär ich doch nur nicht so verdammt schüchtern… Grummel. Manchmal wünschte ich mir meine Eltern könnten mir jemand aussuchen, wäre nicht ganz so kompliziert. Ja, ich weiß, wir leben nicht im Mittelalter, ich mein ja nur… Naja, kommt Zeit, kommt Rat… oder so. Und vielleicht die Dame meines Herzens… seufz.
Ich habe wieder zum Glauben gefunden. Hört sich komisch an, vor allem bei mir, der doch Religionen bisher immer so menschlich Empfunden hat. Aber ich merke, es hat mir neue Kraft gegeben, Kraft die ich dringend gebraucht habe. Dafür bin ich sehr dankbar, auch wenn die wenigsten Menschen dass verstehen solange es Ihnen blendend geht… so wie ich es zuvor nicht verstanden habe.
Whatever. Life must go on, irgendwie.

Die Woche 15.09.09 – 20.09.09

Viel passiert in der letzten Woche und ich hatte leider nur wenig Zeit um das niederzuschreiben was passiert ist. Nun ja, wo soll ich anfangen?

Donnerstag. Ich hatte meinen letzten Englischtest, war soweit eigentlich noch gut motiviert und zuversichtlich, in der Hoffnung ohne größere schwierigkeiten auch die letzte Hürde nehmen zu können. Schließlich war es dann auch so weit, nur lief leider alles anders als ich mir das vorgestellt hatte. Alle die schon zuvor aus der Prüfung kamen, meinten das wär total easy gelaufen und blub. Jippie, dachte ich mir. Als ich dann erstmal nach einer peinlichen Aktion den richtigen Raum gefunden hatte (war ein anderer als auf meinem Zettel), gings dann auch schon los. Viele Fragen von einem Amerikaner, die ich mir erstmal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen mussten um zu verstehen was er von mir wollte. Man, teilweise hab ich mich echt heftig „verformuliert“ ums mal dezent auszudrücken. Wie mies meine „Performance“ eigentlich war, ist mir erst hinterher aufgefallen. Aber man sollte sich lieber ein bischen mehr Zeit lassen als vorschnell zu antworten. Das kann mitunter ziemlich peinlich werden.
Wie ich zu diesem Zeitpunkt gelaunt war kann man sich wohl relativ leicht vorstellen. Und wie das nunmal so ist mit Tests, dauert es eine gefühlte Ewigkeit bis man endlich mal ein Ergebnis bekommt. Eigentlich hätten sie es mir gleich geben können als ich raus bin. Aber nein, sowas geht natürlich nicht… Was solls. Mal sehen was rauskommt. Ich weiß nur, dass es meiner Motivation und meiner eh schon sehr wechselhaften Laune keine Hilfe sein wird. Ich hatte so gehofft, dass ich den Test besteh. Vorallem nach dem ich alle Prüfungen davor relativ einfach geschafft hatte. Dumm gelaufen. Der Tag aber auch.

Meine Glückssträhne nahm an dem Tag dann nicht wirklich ein Ende. Wenigstens konnte ich mit nem Arbeitskollegen schön aufm Supermarktparkplatz essen und Bier zischen. Wieder im Wohnheim kam dann aber der nächste „Schock“: die Mutter meiner Ex schreibt mir eine SMS. Und diese endet mit den Zeilen: Mutter der Traumfrau. Jippie dachte ich mir. Schön in die Wunde, nachdems mir grad von Tag zu Tag besser ging. Naja, hat wohl nicht jeder so ein Händchen für geschickte Momente. Ich habe dann eine halbe Stunde mit ihr telefoniert und durfte mir im Endeffekt aber nur noch mal anhören, dass sie mich ja eigentlich liebt, mein Job schuld ist etc pp bla bla. Ja wow, davon kann ich mir ja wirklich viel kaufen. Und soweit war ich vorher ehrlich gesagt auch schon. Buh, die ganze Brühe wieder aufgewärmt. Geil. Die Nacht war dann auch gelaufen.

Freitag gings dann endlich nach ein bischen arbeiten Heim. Oder was davon noch übrig is. Überall Kartons wegen dem Umzug, ni.chmal mein Bett war noch frei. Aber mein PC ging noch. Am Bahnhof habe ich dann einen ehemaligen guten Kumpel getroffen und ihn spontan fürn Abend eingeladen, aufn Bierchen. Wir haben uns dann in einem Restaurant getroffen, saßen gemütlich zusammen und haben geschwätzt. Es ist erstaunlich, wie gut manche Menschen sich verstellen können, obwohl es ihnen genauso beschissen geht oder ähnlich wie Dir. Wir haben uns dann über unsere „Krankheit“ ausgetauscht, beredet was uns hilft und wies bei uns weitergeht. Welche Mittel helfen und welcher Psychologe was taugt. Super Themen für ein Freitag abend, ja, aber geholfen hats aufjedenfall. Danach gings noch in eine weitere Kneipe, ich schön weiter fröhlich ein Pils nach dem anderen. Beim 5 Pils erzählt nen alter Klassenkamerad, dass eine der besten Lehrerinnen nun doch dem Krebs unterlegen war. Super Zeitpunkt. Aber das mit den Zeitpunkten hab ich ja schon vorher erwähnt. Mein guter Kumpel is dann noch einem Radler und einem Pils k.o. nach hause gegangen, ich bin noch sitzengeblieben und hab mein 6. Pils getrunken. War dann aber auch genug für den abend, vorallem Geldtechnisch. Wurde dann von einer netten Dame heimgefahren, die ich am nächsten Tag besuchen sollte. War aber leider nicht dort anzutreffen wo  sie eigentlich sein sollte. Bin ich halt wieder abgedüst.

Samstag gings dann weiter, erstmal ne Runde mit Kumpels FUssball gespielt. Ah, das tut wirklich gut. Mal gewonnen, mal verloren. War nett. Danach kam leider der unangenehme Teil. Ich  habe meiner Exfreundin einen Brief geschrieben. 4 Seiten. Die mussten natürlich zugestellt werden, also nachm Sport ins Auto und dort hingefahren, eingeworfen, heimgedüst. Nach zwei Stunden autofahren war ich dann auch mal wieder daheim und es war schon Nachmittag und abends sollte es weiter auf Kneipentour gehen. Und der Umzug muss auch noch geregelt werden. Ohje, mal wieder nichts geschafft. Oder nicht das was ich wollte.

Abends gings dann los mit Coktails, einem guten Essen und einer Peperoni an der ich ohne Scheiß‘ fast gestorben wäre (Gefühlsmäßig) Himmel war die scharf! Sowas habe ich noch nieee erlebt. Ok, ich hab bisher auch immer scharfe Sachen gemieden. Ich war bestimmt 20 Minuten nur damit beschäftigt Eiswürfel in mein Mund zu schaufeln. Als hätte man Kohlen im Mund. Jummie. Danach gings dann weiter  in verschiedene Clubs und Bars, der Pegel stieg langsam, die Tanzlaune auch. Immer wenn es anfing mir Spass zu machen und mal nette Mädchen entdeckt hatte, kamen meine Begleiter auf die glorreiche Idee doch woanders hinzugehen weils so langweilig war. Ich bin schier geplatzt… aber was solls. War ja eh nicht weg um mich an irgendjemand ranzumachen, danach steht mir der Sinn grad am wenigsten.

Im Laufe der Zeit ist dann einer nachm anderen nach Hause gegnangen, schließlich war ich nur noch mit ner Freundin dort, die, die ich noch nich solange kenne. Wir saßen dann noch bei Mcdonalds und haben uns unterhalten, über unsere Trennungsprobleme etc. Schön wenn man jemand hat dems ähnlich geht und der dich daher gut versteht. Zumindest fühlt es sich so an. Wieder im Club haben wir noch ein bischen bis zum Feierabend getanzt, uns zweimal lange im Armgehalten weil wir uns wohl beide so nach Zärtlichkeit sehnen. Wir haben uns auch übel lange in die Augen geschaut, wussten aber Beide, dass da nichts laufen kann und darf. Und wir das auch garnicht wollten. Besser ist das. Sind dann noch zur Bahn gegangen, da kam natürlich grad mein Bahn, also war nicht mehr groß mit Verabschieden. Wahrscheinlich auch besser so. Ich natürlich erstmal in der Bahn eingeratzt,  Umsteigestelle verpasst, zu spät aufgewacht an der Endhaltestelle, Zug zurück weg, halbe Stunde warten. Geiol. Um 7 war ich dann auch mal daheim.

Um 11 wieder raus. Und dann habe ich mein Traumauto entdeckt. Was für ein tolles Teil. Ob das bei meinem Problemen hilft? ich reds mir zumindest mal ein… so jetzt erstmal wieder zur Arbeit, die Wcohe überstehen und dann ein Auto kaufen. Super Plan! Kann ich dann zur Therapie fahren,  wenn ich noch Geld habe. So, dass wars erstmal. Gute Nacht!

Der Tag – 17.09.09

Toll, meinen ganzen Beitrag gelöscht. Verdammt. Morgen auf ein neues. T_T Jetzt erstmal schlafen. Bullshit.

Der Tag – 15.09.09

Diffrent day, same shit.
Heute wieder viel Unterricht und viel nichts tun. Bin schier eingeschlafen, wenn dass doch abends auch so leicht ginge.
Ich habe nicht viel Zeit zum Schreiben, es ist schon spät.
Meine Stimmung ist soweit ganz wechselhaft, aber im Verhältnis zu den letzten Tag glänzend. Nur das Essen fällt mir immernoch sehr schwer, ich habe kaum Appetit aber der Hunger treibts wohl rein…
Habe grade garkeine Lust zu schreiben. Einfach mal den Moment genießen, in dem ich meine Seele baumeln lassen kann. Wielange hatte ich das schon nicht mehr, Momente in denen die Ruhe micht nicht dazu verleitet hat traurig zu werden sondern einfach nur die Stille zu genießen? Wie lange? Ich weiß es selbst nicht mehr. Ein hoch auf eine langjährige Freundin. Danke, dass du mir gezeigt hast, dass es nicht nur meine Schuld war.

Gute Nacht. Morgen mehr.

Der Tag – 14.09.09

Mh… Montag. Ich hasse Montage!
Puh, die Nacht war kurz, irgendwann kurz vor 6 aufgestanden mit den anderen Mitarbeitern. War total scheiße kalt in unserem Zimmer, ich sollte mir mal angewöhnen ein Tshirt anzuziehen, aber ich kuschel mich so gerne rein, das geht mit Tshirt halt nicht. Ziemlich triviale Sache, joa.

Heute hatte ich fast den ganzen Tag Unterricht. Irgendwie langweilig. Vorallem zu viel Zeit zum nachdenken. Ich hasse nachdenken! Und wenn dann vorne noch einer steht der Dich nur zuseiert, dann ist das Elend vorprogrammiert.

3 Mahlzeiten gab es noch. Total komisch, ich habe früher hier in der Kantine total gerne gegessen und nun? Ich bin froh wenn ich etwas runterbekomme. Aber ich habe null Hunger. Als hätte ich permanent Bauchschmerzen. Und ich glaube kaum, dass das von meiner kürzlichen Blinddarmop kommt. Leider. Sowas hatte ich noch nie, aber das gehört wohl zu Liebeskummer.

Wer hat sich den Mist eigentlich ausgedacht? Meine Mutter meint ja immer, dass ich doch glücklich sein soll, dass ich auch Schmerz fühle. Denn das bedeutet, dass ich stark lieben kann. Aber wie soll das aufgehen wenn ich so darunter leide? Wenn ich ehrlich bin habe ich doch schon in der Beziehung gelitten. Gelitten an all den Gedanken die ich mir gemacht habe. All diese Angst, dieser Schmerz, diese bösen, unbarmherzigen Gedanken meinen Engel zu verlieren, sie nicht glücklich machen zu können. Hach, Herz oh Herz.

Fühlt ihr euch auch manchmal so missverstanden? Als würde niemand sonst verstehen können wie es euch geht? Ich habe viele nette Menschen denen ich vertraue und mit denen ich rede. Aber nur die wenigsten verstehen mich wirklich, oder sagen wir anders, verstehen was ich fühle. Man man man, ich muss mein Leben doch mal geregelt bekommen. Bin ich den wirklich so abhängig von andern? Scheinbar ja, noch.

Woran erkenne ich ob ich eine schwere Phase durchmache in meinem Leben in der sich grade alles verändert oder ob ich schon Depressionen habe? Bin ich krank oder ist das normal? Muss ich mich schämen wenn ich zum Arzt gehe und eben doch nicht normal bin? Welche Rolle spielen die AntiDepressive die ich zur Zeit nehme… Soviele Fragen. Und keine befriedigenden Antworten. Oh mann. Ich möchte nach Hause. Mein Zuhause ist das einzige Heil dass ich zur Zeit finde. Und selbst das ist in wenigen Wochen nicht mehr da, da ich umziehe an einen Platz an dem ich keine Privatssphäre mehr haben werde. Juhu, grade ich der sich auch mal zurückziehen muss.

Wohin geht die Reise? Ich weiß es nicht, will ich auch nicht. Erstmal eine weitere Nacht überstehen. Es tut schon wieder so weh.

Gott…?

Meine Ex #2

Grade von meiner Ex zurück gekommen. Ein Drama. Aber ich fass mich kurz. Sie war da. Ich konnte sie ein letztes mal in den Arm nehmen und drücken. Es war wunderschön, leider. Am liebsten hätte ich sie nicht mehr losgelassen, nie wieder. Ich habe meine Sachen bekommen und bin so schnell ich konnnte abgedampft. Auf dem Weg zu Ihr habe ich wahrscheinlich eh schon mehrere Verkehrssünden begangen, deswegen bin ich dann doch ein bischen langsamer gefahren. Sie hat mich dann nochmal angerufen und mit mir geredet und mir nochmals erklärt, dass sich nicht mehr mit mir zusammen ist, weil sie mich nicht liebt sondern weil sie mit meinem Beruf und meiner Mutter nicht klarkommt. Seit wir nicht mehr zusammen sind, ist ihre Hautkrankheit besser geworden, wie sie gehofft hatte. Juhu, ich habe sie krank gemacht.
Achso, sie will jetzt keinen Kontakt mehr, weil es für uns beide das Beste wäre. Ich weiß was für mich das Beste wäre, dass sicher nicht. Sie ist doch so wunderschön, wie sollte ich sie jemals vergessen können? Ihre Küsse, Ihre Berührungen, Ihre Stimme, Ihre Haare, Ihr Geruch…. engelsgleich. Verdammt. Ich habe das Teuerste meines Lebens verloren! Ich wollte doch nie wieder ohne sie, und jetzt muss ich. Ich möchte daran nicht zerbrechen, aber ich befürchte es. Es wird immer schlimmer, sogar Suizidgedanken wie zu meiner Kindheit kommen wieder auf… bin ich einfach zu schwach für dieses Leben? Ich weiß es (noch) nicht.

Meine Ex #1

Vor 3 Wochen hat mich meine über alles geliebte Freundin verlassen. Per Telefon. Bis heute hatte ich nicht die Möglichkeit sie zu sehen, mit ihr ein klärendes Gespräch zu führen. Heute darf ich meine Sachen abholen, habe sie gerade erreicht und denoch werde ich sie nicht zu Gesicht bekommen. Wahrscheinlich steht dann eine Tüte vor der Tür oder ihr Vater gibt mir das Zeug. Und das nach einem Jahr Beziehung, einem Jahr mit Höhen und Tiefen, die man aber alle zusammen überwunden hat. Gerade in einer Zeit in der ich mit meinem Leben selber nicht mehr klar komme, verlässt mich die Person die mir so viel gegeben hat und für die ich alles auf Erden machen würde. Das ist nicht fair! Ich hatte doch noch so viel vor, wollte mein Leben mit ihr erleben.
Selbstzweifel nagen an mir. Bin ich Schuld, habe ich sie in die Enge getrieben, sie erdrückt mit meiner Liebe und meiner Zukunftswahl? Am liebsten würde ich mich selbst bestrafen, aber ich glaube dass macht mein Körper / Geist schon genug in dem er mir diese Gedanken aufhetzt, mich nicht mehr zur Ruhe kommen lässt. Oh Gott, lass den Schmerz gehen! Ich fühle mich, als könnte ich jede Minute heulen, ein Kloß steckt in meinem Hals und ich bin total lustlos. Wieso? Weshalb? Warum? Und keine ANTWORTEN! Ich wünschte ich kann damit abschließen, aber sie gibt mir einfach keine Möglichkeit. Nicht einmal den Gefallen kann sie mir nach der Zeit erfüllen, traurig, wirklich.

Soulfly – Staystrong:
„Now that you are gone
I try staying strong

All these painful years
All these fallin‘ tears
Will never bring you back
Bring you back to me“

Ich hasse es! Und ich liebe Sie.

Der Tag – 12.09.09

Heute morgen gegen 4-5 kam ich nach Hause vom „Feiern“. Die Nacht war eine Katastrophe. Es ist nicht das erste Mal, dass ich gemerkt habe, das Alkoholkonsum und schlechte Laune ganz miese Vorraussetzungen für einen Abend sind. Wenn man dann noch in die Disco geht, in der man die Ex kennengelernt hat und viele Stunden verbracht hat, ist das Drama schon vorprogrammiert. Nachdem ich mich erstmal auf der Toilette ordentlich ausgekotzt hatte, kam die miese Stimmung so richtig hoch. Danach liefen nur noch die Tränen und man findet sich auf einmal vor der Disco vor und belabert relativ flüchtige Freunde mit seiner halben Lebensgeschichte und geht viel zu sehr ins Detail. Man offenbart die Abgründe der eigenen Seele, die man unter normalen Umständen lieber für sich behalten würde. Gott sei dank war mein Gesprächspartner verständnisvoll und befindet sich in einer ähnlichen Situation. Trotzdem dumm gelaufen. Aber was soll’s, ich werde diese Disco eh nicht mehr besuchen (können), da ich wohl immer damit rechnen muss meine (geliebte) Ex-Freundin beim Spass haben zu treffen. Nein, ich bin kein Mensch der anderen keinen Spass gönnt. Nur schade, dass Sie den auch ohne mich haben wird und ich gern an Ihrer Seite wär.  Der „Spass“ war dann um 3 schon vorbei, Gott sei dank habe ich ne Heimfahrmöglichkeit  gehabt.

So, erstmal ausgeschlafen bis Mittag, danach nach Hause und dort Sachen organisiert, eigentlich wollte ich lernen. Aber irgendwie kann ich mich nicht dazu bringen. Ich habe ständig Bauchschmerzen, ich bin froh wenn ich mich ablenken kann… Aber so wird dass nicht. Ich muss lernen, aber dann kommen ständig diese ungewollten Gedanken. Zum Verzweifeln.

Heute abend war ich noch gut essen. Saß am Anfang zwar 15 min alleine bis meine „Essenspartner“ kamen, dabei bin ich zur Zeit froh wenn Leute um mich rum sind, da ich mich dann nicht so schnell in Gedanken verliere…

Grad läuft Schlag den Raab. Was für ein unsympathischer Vogel dieser Hans-Martin. IQ von 143 und soziale Kompetenzen wie ein Autist (nichts gegen solche Menschen).

Mal sehen was die Nacht bringt. Die Letze Nacht in meinem Bett bevor ich wieder eine Woche zur Arbeit muss. Morgen wollte ich auch noch Zeug von meiner Ex abholen, ich habe Sie seit der Trennung nicht gesehen. Wahrscheinlich bekomm ich mein Zeug eh nur über Ihren Vater. Leider.

Gute Nacht!

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